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Google Penalties

Google Penalties – nicht jede Bestrafung ist gleich

Eine Google Penalty kann für ein Unternehmen nicht nur hohe Einbußen beim Umsatz zur Folge haben, weil durch eine Minderung vom Traffic zeitgleich auch Abschlüsse und Konvertierungen reduziert werden, sondern im schlimmsten Fall zur Existenzbedrohung werden. Damit eine Penalty nicht nur schon im Vorfeld vermieden, sondern im Fall der Fälle auch angegangen werden kann, muss sie erst einmal identifiziert werden. Denn eine manuelle Maßnahme ist nicht automatisch eine algorithmische Penalty – die Unterschiede sollen im Folgenden näher dargelegt werden.

Die Penalty selber und warum sie eintritt

Wie der Begriff “Penalty” [englisch] schon richtig vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine Strafe, die von Google verhängt wird. Diese wird dann eingesetzt, wenn ein Webmaster gegen die gültigen Richtlinien für Webmaster verstößt. Die Härte der Strafe kann sich jedoch, wie auch vor Gericht, erheblich voneinander unterscheiden. Der schlimmste Fall ist immer ein kompletter, permanenter Ausschluss aus dem Index von Google. Hier würde die Seite, egal zu welchem Suchbegriff, nicht länger in der Suchmaschine auftauchen. Ansonsten können auch Strafen zu Keywörtern, einzelnen Unterseiten, der gesamten Domain oder auf Hostnamen-Ebene erfolgen. Dies hat Eisy hier noch mal ganz in einem Youtube-Video zu Penalties

Was ist eine manuelle Maßnahme?

Die manuelle Maßnahme/Penalty wird händisch durch einen Mitarbeiter von Google ausgelöst. Im Regelfall sind das Fachkräfte aus dem Webspam oder Search Quality Team, welche die Webseite einer bestimmten Prüfung unterziehen und im Anschluss, wenn negative Faktoren ausfindig gemacht worden, diese Seite auf unterschiedliche Art und Weise abstrafen. Insgesamt sind 7 elementare Faktoren bekannt, die eine manuelle Maßnahme zur Folge haben können. Diese überschneiden sich zu Teilen mit den Regeln, die durch die Penguin und Panda Updates festgelegt sind.

Eine Seite wird manuell abgestraft wenn:

- durch User erstellter Spam zu finden ist
- Keyword-Spamming betrieben wird oder sich auf der Seite versteckte Texte befinden
- die ganze Seite nur Spam ist
- schlechte Inhalte mit wenig/keinem Mehrwert auf der Seite zu finden sind
- die Seite offensichtlich gekaufte Links verbreitet
- unnatürliche Backlinks zu der Seite gehen
- die Seite ein unnatürliches Linkgerüst besitzt

Hier ein klassischer Fall von Spam-Webseiten:

Spam Webseite

Treffen einer oder mehrere Faktoren zu, wird eine manuelle Maßnahme genutzt. Wie hier deutlich zu erkennen ist, stellen auch die “Menschen” bei Google die Anforderungen an eine Webseite, die durch den Algorithmus und seine Updates (Panda, Penguin) gestellt werden.

Was ist eine algorithmische Penalty?

Eine algorithmische Penalty wird immer automatisch durch den hauseigenen Google-Algorithmus ausgelöst. Dieser bewertet Seiten nach unzähligen verschiedenen Gesichtspunkten, wobei die einzelnen Kriterien ständig weiter optimiert, verändert und neu ausgerichtet werden. In jüngster Vergangenheit spielten besonders das Penguin und Panda Update eine große Rolle, die bei Webseiten neue Richtlinien für gute Inhalte und eine gute OffPage-Optimierung (Backlinks) festlegten. Kann eine Webseite den Algorithmus nicht von sich “überzeugen”, indem einer oder mehrere Faktoren nicht den aktuellen Standards entsprechen, veranlasst der Algorithmus automatisch eine Herabstufung der Seite. Dieser ermittelt also gewissermaßen die Qualität, setzt diese in einen aktuellen, den Updates entsprechenden Kontext und zieht dann vollautomatisch Schlüsse, um eine Seite besser zu positionieren oder sie eben zu bestrafen. Die Folge ist bei einer Strafe immer, dass die Webseite an Sichtbarkeit verliert.

Vereinfachung des Pagerank Algorithmus von Google